Weltpolitik für Jedermann
Die VZ-Community (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ) darf jetzt darüber abstimmen, welcher der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten “der bessere ist” - schlimm an der Geschichte finde ich nur eins: Es dürfen _alle_ Mitglieder darüber abstimmen. Aber wieso - und das soll nicht böse gemeint, sondern nur eine ganz normale Annahme sein - sollte sich der “normale” 13jährige dafür interessieren? Nicht, dass die Weltpolitik nicht jeden angeht; Aber die Mehrheit (es gibt ja auch Gegenbeispiele) wird da wenig Interesse zeigen.
Außerdem glaube ich nicht, dass der durchschnittliche Polemiker, der ja auch zur VZ-Wahl zugelassen ist, sich derart für die US-Amerikanische Innenpolitik interessieren dürfte.
Also wieder nur ein Tropfen auf dem heißen Stein des Populismus. Jeder, der meint, dass 91,4% auch nur im Geringsten zeigen, wie irgendeine Mehrheit tickt, ist naiv.
Natürlich ist es auch meine Meinung; Ich will nicht, dass der erzkonservative Republikanermann, mit dem Namen einer Kette für Fertiggerichte ins Weiße Haus ziehen darf. Und ich wünsche mir einen Obama in der US-Regierung.
Aber ich wünsche mir auch, dass solche, die ihrer Aufgabe in der Demokratie (oder sowas ähnlichem… - auch als Modell, siehe VZ-Umfragen…) gerecht, um ihrer Meinung kundzutun. Und nicht, weils “hip” ist.

