strickleiter.net

3. Januar 2006

Heide Clumm wohnt im Sozialgericht Bremen

oder: Was zum Kopfschütteln
Dieser Beitrag hat keinesfalls die Intention sich mit H. Klum oder dem Sozialgericht Bremen zu identifizieren.

Sozialgericht Bremen und der Shopblogger

Angefangen hat alles mit diesem Beitrag, in dem der Shopblogger darüber berichtet, wie er ins Sozialgericht Bremen geladen wurde. Ende letzten Jahres bekam er dann Post von der Direktion genau diesen Gerichtes, indem er Gebeten wurde, doch bitte zu unterlassen, sich als das Sozialgericht Bremen auszugeben.

O- Ton:

Sie betreiben eine Homepage, mit dem Header “S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*)” auf der Seite www.shopblogger.de, womit Sie den Tatbestand der Namensanmaßung im Sinne von § 12 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erfüllen. Der Namensschutz des § 12 BGB gilt auch für Behörden. Eine Namensanmaßung im Sinne von § 12 BGB liegt vor, wenn der Verletzer diesen Namen unbefugt gebraucht und dadurch schutzwürdige Interessen des Berechtigten verletzt.

[...]

Eine solche Zuordnungsverltzung liegt vor, da, wenn man unter Google den Namen “S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*)” eingibt, Ihre Internetadresse unter den ersten zehn Treffern erscheint. Es wird suggeriert, dass es sich um eine offizielle Seite des S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) handelt. Da erst die Überschrift erscheint und dann die Seite aufgebaut wird, bleibt dieser Eindruck zunächst bestehen.
Hiermit fordere ich Sie auf, den Namen S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) auf Ihrer Seite (im Archiv) zu beseitigen.

Anderenfalls muss ich gerichtliche Schritte einleiten.

(*) Die S-c-h-r-e-i-b-w-e-i-s-e mit den Strichen stammt von Björn, um nicht weiteres Futter für Google zu produzieren.

Schuld daran ist also die URL-Benennung und die automatische Indizierung von Google- inzwischen findet man auf allen möglichen Blogs Themen mit genau diesem Namen, zu Deutsch: Eigentor ;) Und auch bei Google ist der Shopblogger inzwischen auf Platz 3:

SozialgerichtBremenAufs Bild klicken, zum größer machen.

Mal schauen, was da noch passiert.

Der Werbeblogger und die Familie Klum

Am 2. Weihnachtstag hat der Werbeblogger Post von Papa Klum bekommen, ein Brief in dem folgendes stand:

Guten Tag,

da der Name Heidi Klum gesetzlich geschützt ist (R) und TM, bitte ich Sie den Namen aus Ihrer URL zu entfernen und die Werbung mit dem Namen Heidi Klum einzustellen. Als Termin hiefür habe ich mir den 2. Januar 2006 Notiert.
Ich bitte um Ihr Verständnis.

mfg
Günther Klum

Fazit: Bei einigen scheint die Weihnachtsgans aufs Hirn geschlagen zu haben…




Kunden, die diesen Beitrag lesen wollten, mochten auch:

Auch sicher sehr interessant:

2 Kommentare »

  1. Na ja, Abmahnungen und Kostennoten gibt es noch gar nicht und das Ganze wird viel zu hoch gekocht. Unverständlich, wieviel Wirbel darum gemacht wird. Widme man sich besser Berichten über das vorbildliche Engagement von Heidi Klum für Kinderrechte bspw.! …

    Comment von Mag — 5. Januar 2006 @ 15:39

  2. Ich bin mir sicher, dass Heidi Klum recht wenig mit der Aktion selbst zutun hat.
    Außerdem ‘bashe’ ich ja nicht Heidi Klum und sage nichts gegen ihre sehr löblichen Aktionen und Initiativen.

    Ich empöre mich viel mehr darüber, was für Probleme die Menschen haben….

    Comment von Gav — 6. Januar 2006 @ 01:56

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Einen Kommentar schreiben