Unverträglich
Medikamente und “Ich” ist ja immer so ‘ne Sache.
Als ich als präpubertärer Jugendlicher an nahezu chronischer Migräne (mehr als 3x die Woche) litt, wurde ich nach gefühlten 476 Arztbesuchen iboprofenisiert. Damals war das der einzige Wirkstoff, der mir half und mit der Pubertät hatte sich die Migräne eh aus dem Staub gemacht. (”Sooo viele Hormone? Ohne mich!”)
Nur mein Magen (bzw. seine Schleimhaut) hat die Zeiten nicht vergessen; Und lässt die Tabletten auf schnellsten Wege doch bitte wieder entfernen; Nicht, dass ich ihm da in sein Verdauungstalent quatschen möchte…. nur stört mich sowas. Von meiner komischen Laktoseunverträglichkeit ganz zu schweigen. Aber ich schweife ab;
Da ich meine gesamten Herbstferien damit verbrachte, die aus den Nächten der Holzhütten des Römischen Bungalowparks mitgebrachte Grippe zu verarbeiten und erst Samstag erstmalig wieder das Gefühl hatte, auf den Beinen zu stehen, blieb ein unerwünschter Zeitgenosse bei mir: Der Husten.
Obwohl ich nahezu Unmengen dieser neuen Retardkapseln (EINE PILLE AM TAG. GEGEN HUSTEN. Ich hätte den Braten (Braten? Ich ess’ doch gar kein Fleisch - oh, schau mal! Eine Klammer in der Klammer. Aber ich schweife ab…) riechen sollen…) einwarf’, tat sich genau gar nichts. Also mussten schwere Geschütze aufgefahren werden: Bronchikum.
Und? Was soll ich sagen. Der Husten ist der gleiche, trockene; Stattdessen bin ich weniger als einer von 10000 mit einer Schwellung im Mund- und Rachenbereich gesegnet. Kennt ihr diese zwei “Beulen” ganz hinten im Mund? Oben am Gaumen? Da!
Das tut weh, muss ich sagen. Schlucken geht nahezu gar nicht und der berühmte Nasezuhaltohrendruckausgleich-Trick ist verboten schmerzhaft. Dankeschön, Kräuter dieser Welt.
