Wenn in der Schule der Kaffeeautomat ausfällt, ist Krisenstimmung an der Tagesordnung.
Als Alternative stehen nur zwei Dinge: Übersüßte und -teuerte Softdrinks oder der Kaffee Wassermischmasch des Bäckers.
Dieser Kaffee ist nicht nur äußert wässrig und schmeckt nach Pappe, sondern hat die großartige Eigenschaft, nur eine von zwei Reaktionen auszulösen: Das Verbrennen der Zunge oder das unbewusste Auslösung eines Übergebungsreizes. Reizend, nicht wahr?
Und so bleibt als Quintessenz, dass dieses Getränk, vielleicht(!), wenn es groß ist, mal Kaffee wird.

Das Auto fährt - hat inzwischen ein Auto, seit Samstag auch eine Antenne und die grüne Plakette. Aber seit heute regnet es ‘rein.
Zusammenfassend würde ich sogar sagen, es erschüttert mich, dass wir beim Antennieren übersehen haben, dass ein Loch im Dach auch kontraproduktiv sein kann.
Vielmehr erschüttert es mich, abergläubig wie eh und je sowieso, dass am Freitag Sieberschläfer ist, der Tag mit grooooßartigem Sommer-Sahara-Wüsten-Tunesien-Ausdemflugzeugsteig-Klima begann und mit Hydrapokalypse ein jähes Ende nahm. Dafür ist der Urlaub in trockenen Tüchern. Zumindest hoffen wir das.
Wieso ist es eigentlich “in”, Vokale wegzulassen?
Egal, ich finde, es ist eine Farce, vom “Glas halb voll”- oder “Glas halb leer”-Typen zu sprechen.
Optimisten oder Pessimisten? Alles Quatsch. Ein Glas ist dann halb leer, wenn ich die Hälfte ausgetrunken habe. Und ein Glas ist dann halb voll, wenn ich in ein 0,5l Glas 0,25l Getränk schütte?
Das ist deine Meinung?
Oho, Menschenkenntnis galore!
Vielleicht erahnt man aber auch immer einen Hauch mehr oder weniger des flüssigen Gutes. Mathestudenten und Analytiker sind gefragt. Vielleicht ist es aber auch einfach nur dieses Quäntchen flüssiger Fantasie, die viele Optismismus nennen.