Krieg in den (Vorsicht: Anglizismus!) Malls
Was hab’ ich mir eigentlich dabei gedacht?
Da dieses Jahr der Feiertag auf einen Samstag gefallen ist (sowieso frei, u know?), hab ich mich entschieden, das Angebot des verkaufsoffenen Sonntages zu nutzen. Verkaufsoffener Sonntag - das ist ein Synonym für Krieg.
Meine erste Station (und wie ich bis dahin auch annahm, letzte,) war das Centro - ein folgenschwerer Fehler. Ich kam zwar mit Platzanweisern innerhalb von 10 Minuten (nur wenig Stau!) auf einen grandiosen Parkplatz, der mir aber das Schrecken auch unmittelbar darauf ungeschönt zeigen sollte - Hennes&Mauritz war das erste Geschäft am Eingang.
Die Schlange an der Kasse war nur dadurch einer Kasse am Freizeitpark zu unterscheiden, dass hier keine Schilder hingen, die ankündigten, dass “nur noch 90 Minuten” zu warten wären.
Also entschloss ich mich, den schwedischen Ausbeuter zu verdrängen, um zur Drogerie zu gehen. Großer Fehler.
Die Schlange am Eingang (die zu den Haarfarben führte…) war (ungelogen!) in etwa ähnlich lang, wie jene bei Ihrwisstschon.
Nach tatsächlichen 90 Minuten fuhr ich dann also ins RRZ. In dem ich auch weiterkam, nach dem ich 30 Minuten im Stau stand. Dort gab es keine Platzanweiser.

