strickleiter.net

2. November 2008

Krieg in den (Vorsicht: Anglizismus!) Malls

Was hab’ ich mir eigentlich dabei gedacht?

Da dieses Jahr der Feiertag auf einen Samstag gefallen ist (sowieso frei, u know?), hab ich mich entschieden, das Angebot des verkaufsoffenen Sonntages zu nutzen. Verkaufsoffener Sonntag - das ist ein Synonym für Krieg.

Meine erste Station (und wie ich bis dahin auch annahm, letzte,) war das Centro - ein folgenschwerer Fehler. Ich kam zwar mit Platzanweisern innerhalb von 10 Minuten (nur wenig Stau!) auf einen grandiosen Parkplatz, der mir aber das Schrecken auch unmittelbar darauf ungeschönt zeigen sollte - Hennes&Mauritz war das erste Geschäft am Eingang.

Die Schlange an der Kasse war nur dadurch einer Kasse am Freizeitpark zu unterscheiden, dass hier keine Schilder hingen, die ankündigten, dass “nur noch 90 Minuten” zu warten wären.
Also entschloss ich mich, den schwedischen Ausbeuter zu verdrängen, um zur Drogerie zu gehen. Großer Fehler.

Die Schlange am Eingang (die zu den Haarfarben führte…) war (ungelogen!) in etwa ähnlich lang, wie jene bei Ihrwisstschon.

Nach tatsächlichen 90 Minuten fuhr ich dann also ins RRZ. In dem ich auch weiterkam, nach dem ich 30 Minuten im Stau stand. Dort gab es keine Platzanweiser.

1. November 2008

Na gut, eine Kleinigkeit stört mich schon…

…Feiertage sind nur dann besonders toll, wenn sie nicht auf einen sowieso-freien Tag fallen; Wenns dafür dann aber verkaufsoffene Sonntage gibt (centro, rrz) ist das OK; auch, wenn verkaufsoffener Sonntag bedeutet, dass da überaus großer Andrang sein wird…

24. Oktober 2008

Par Tey

Heute wäre die Vorabiparty meiner Stufe. Noch-Stufe(?). Man wird sehen.

Abgesehen von einer Aufwand-Nutzen- und einer Sinn-Unsinn-Frage möchte ich realisistisch bleiben; Und realistisch betrachtet sieht die Lage für mich so aus: Was soll ich da?

a) Den anderen die Stimmung ruinieren, weil ich da falsch bin
b) Nichts trinken, weil kein Geld vorhanden
c) Nach 20 Minuten gehen, weil ich da falsch bin

Ich glaube, es würde auf alles ein bisschen zutreffen. Was soll ich also da? Genau. Ich geh nicht hin.

21. Oktober 2008

Möwenschwarm

…kann mir eigentlich jemand erklären, wieso sich, beispielsweise in Mülheim, auf großen Plätzen, in Zeiten größter Menschenfreiheit, Möwen versammeln?

Ich mein, wir leben ja nicht direkt am Meer…

27. September 2008

kollektives Stadtentschmuddeln

Die Eichbaumoper ist eine Vision,
an der wir nun seit November 2006 arbeiten.
Es ist die Vision der Transformation
der U-Bahnstation Eichbaum
in der Peripherie zwischen Mülheim und Essen
in ein Opernhaus.

Quelle: eichbaumoper.de

Alter Falter! Die hässlichste UBahnStation wird kulturell aufgebrezelt; Letzten Sonntag wurde der Grundstein gelegt und Bernadette La Hengst hat u.A. mitgesungen.

Und ich war in Italien. Genau wie als Freitag Andy Strauß in Essen und Herrenmagazin in Oberhausen spielten.

Ich bin gespannt, was die Eichbaumoper noch so hergibt. Solang das nicht in die Kategorie gewolltundnichtgekonnt rutscht, begrüße ich das sehr.

7. September 2008

Zwischen Babysittern und Drogentoten

Endlich mal wieder auf einem kleinen Konzert gewesen. Hier ein bandsortiertes Review.

Die drei lustigen Zwei

Eine sehr talentierte und amüsante Band, die heute allerdings leider ihren ersten und letzten Auftritt hatten, weil ihr Sänger nach Frankreich zieht, so wie ich das verstand. Trotzdem gut.

Ein Sound der sich zwischen Jack Johnson und Tomte einordnen lässt. Nett. Gut. Eigentlich schade, um sie.

The Chimprellas Utan Pans

Duisburger Mischung aus Samba, Reggae, Ska und ungarischer Volksmusik (woher ich weiß, wie die klingt? Naja, hört euch TCUP an!). Sehr gut. Sehr amüsant. Mit dem unglaublich großen Talent, ihre gute Laune auf der Bühne zu zeigen und an das Publikum weiterzugeben. Zwar wurde das Konzert unterbrochen, weil der Veranstalter (wie ich das verstanden habe) ein Problem damit hatte (u.U. aus gutem Grund - zumindest aus nachvollziehbaren Gründen) , dass ein Mitglied, dem man aus optischen Gründen keine böse/politische Absicht - aber sehr wohl eine parodische(!) - unterstellen kann, einen Vierzeile aus einem Song der Gruppe “Böhse Onkelz” rezitierte/sang, aber dennoch war es ein durch und durch gelungener Auftritt.

Jaques Schnickschnack (+ Bud_MH)

Dazu kann ich nicht allzu viel sagen, weil ich nur 3-4 Songs sah, aber folgendes: JSS waren wieder mal sehr amüsant (Mit Käfigtänzer!!!!!) und Bud_MH hat eine interessante Mischung aus Rock und Rap geschafft, die nicht zu leicht ins pseudonumetallige abzurutschen drohte. Respekt dafür, auch wenn man ihm seine Aufregung angemerkt hat, hoffe ich, dass sie daran weiterarbeiten.

24. August 2008

Empfehlung des Tages

…gestern, nach Freitag, wieder bei Essen: Original gewesen. War dieses Jahr wieder richtig guuut!

gestern arme ritter gesehen. top. empfohlen. Heute Abend geht’s dann zum Pötri Schlamm im Ringlokschuppen.

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