High Fidelity
Naaach langer Zeit konnte ich mir endlich mal den Film “High Fidelity” zu Gemüte führen.
Ich hab während meines Praktikums, im CD-Laden, viiiel von dem Film gehört, und heut Morgen wars soweit, dass ich in mir ansah.
Amazon schreibt als Zusammenfassung:
Rob Gordon (Cusack) ist ein demotivierter Mittdreißiger, der seinen eigenen kleinen Second-Hand-Plattenladen und eine immense Plattensammlung besitzt, und in dessen Kopf sich alles nur um Top-Fünf-Listen zu drehen scheint. Am Anfang des Films lässt Rob, direkt zum Zuschauer sprechend, seine Top-Fünf-Trennungen Revue passieren, zu denen seine jüngste Trennung von Laura (Iben Hjejle), die gerade das gemeinsame Apartment verlassen hat, jedoch nicht gehört. Am Boden zerstört (aber nicht bereit, es zuzugeben), ist Rob völlig besessen davon, die erwähnten fünf Ex-Freundinnen aufzusuchen, um heraus zu finden, was er falsch gemacht hat. Mit wenig Handlung, aber einem großen Maß an Selbstfindung, braucht High Fidelity etwa 30 Minuten, um den richtigen Groove zu finden. Danach wird der Film jedoch überaus angenehm und hat überraschenderweise viele bewegende Momente. Im wesentlichen ist Rob eine erwachsene Version von John Cusack in Teen Lover. Und wer seine romantische Besserwisserei mag, wird sich amüsieren (wenn man damit klar kommt, dass Cusack beinahe ununterbrochen direkt in die Kamera spricht). Auf jeden Fall ist es schwer, von Robs Elend nicht mitgerissen zu werden.
Quelle: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000056P7O/028-1409889-2583722
Auf jeden Fall mit einer sehr gelungenen Mischung aus grandiosem Humor und zerreissendem Herzschmerz. Kann ich weiter empfehlen
PS: Es ist grausam, wenn man um 7:30Uhr (Winterzeit) geweckt wird, weil die 2Jährige Schwester einen Blockflöte entdeckt hat…
Nachtrag: Hier noch ein paar schöne Zitate:
Wenn du vorhattest, mir mein Leben zu versauen, hättest du früher kommen müssen.
Was war zuerst da? Der Kummer oder die Musik? Alle machen sich Sorgen um Kinder die mit Waffen spielen, oder sich brutale Videos ansehen. Das eine Kultur der Gewalt die Macht über sie gewinnt. Niemand kümmert sich um die Kinder die täglich tausende, wirklich tausende Songs hören, die von unerfüllte Liebe, Zurückweisung, Schmerz, Verlust und Elend handeln. Hab’ ich damals Popmusik gehört, weil ich mies drauf war? Oder war ich mies drauf, weil ich damals Popmusik gehört hab’?
Die Frage ist, wie es weitergeht. Soll ich mich bis an mein Lebensende von Ast zu Ast schwingen, bis ich irgendwann ins Leere greife?
Mein Bauch hat nur Scheiße im Kopf.
Mehr gibts hier, einnach nach High Fidelity suchen.,
