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nicht hier. nicht draußen.
feuer.
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Sonnenlicht und Regenwolken. Tag verfinstert. Mit bluten Ohren in die großen Augen gestarrt und verloren. Nicht nur sich selber. Auf die abgegriffenen Tasten ein weiteres Mal eingeprügelt. In den Bildschirm geschrie(be)n.
Verdammt. Hört mich jemand?
Bitte gehen Sie weiter.
Heb die Hand, wenn du etwas zu sagen hast, Desateur.
Die Chöre der Desateure werden lauter. Wahrer. Ehrlich. Erschreckender.
Kennst du das, wenn Dinge unscharf sind, weil sie direkt vor deinen Augen liegen? Wenn der Text so NAH in deinem Blickfeld liegt, dass du nichts erkennst? Den Baum vor lauter Wald nicht sehen zu können, kann eine Möglichkeit sein, Leben zu verstehen.
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ersprochen. zerbrochen.
Verkündet, überrundet und entmündigt.
Mit verschleimten Kopf und verduselten Gedanken leise das Wort „RUHE!“ schreiend über die Roonstraße taumeln. In Gesichter schauen, die meine Scherben sehen und sich fragen, welcher Blick der Richtige ist, mich zu ignorieren.
Ich baue Türme und sprenge sie. Ich sammel Sprengstoff und verschenke ihn.
Wir fallen. Kommst du mit?
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Einen Liter Ehrlichkeit gegen all die verzweifelten Blicke. Gegen die glänzenden, schimmerten Stirne derer, die alles verloren. Und zu Allererst sowas wie Träume und Visionen.
Vom Ritt auf der Klinge in die Untiefen verschenkter Stunden. Auf Bretter, die alles bedeuteten. Aber sicher nicht die Welt.
Und dann blickst du durch diese Augen in die Jugend, die sicher ihre besten Stunden nur noch schemenhaft rekonstruieren kann und siehst, wie Seifenblasen platzen. Wie Tage und Zukunft kürzer werden. Wie aus Sandburgen Krümel wurden. Aus Glas Scherben. Aus Glück Fantasie.
Ihre Waffe ist die Feder. Aber im Vakuum fällt sie auch nicht langsamer als die Steine, Bowlingkugeln, Gewichte oder Klaviere. Zuerst bricht eine Mine. Dann die Stimme. Und zum Schluss bricht man mit sich selbst.
Wir haben uns erst vorletzte Woche gesehen? Wahnsinn.
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Hinter Maskerade ist gut brechen.
Eine Verkleidung ohne Lüge, eine Veranstaltung ohne Wahrheiten. Sünden ohne Schäden, Lieben ohne Magie.
Die Stadt hüllt sich in ein Krachgewand, versteckt hinter Fackeln, Karamellen und Geschenken. Und alle dürfen mit aufs Foto.
Gott, sind wir kleinlich.
Brennende Gedanken. Die Kneifzange eingetauscht gegen eine Brille, eine Nase, einen Bart und die Gewissheit: Wir sehen uns nie wieder.
Und dann? Wird die Äthestik reaktiviert, lebt es sich ganz regeneriert. Das Leben ist ein Wespennest. Man muss es nur wissen.
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Wo ist meine verdammte Axt?
Im Tal der Messer ist Limbotanz eine allzu gefährliche Vergnüglichkeit. Aber nicht mehr als eine Lüge. Eine Lüge vor sich selber und all den Wahrheiten, die schon lange keine mehr sind oder Wert haben.
Alles, was glänzt, ist Soll. Oder das Licht gegen die Ecken des Fliegenglases.
Als Goldfisch lebt es sich leicht. Leicht leben. Leicht fallen. Leicht verlieren. Leicht, Leichter, Leiche.
Jemand gibt den Ton an. Ich lache und schalle lauter.
Jemand führt die Wünsche aus. Ich wünsche und wünsche leiser.
Jemand schreibt etwas auf. Ich stehe auf und schlage gegen die Wand.
Euer Zusammenhalt kümmert mich nicht.
Eigentlich, schmunzle ich, kümmert mich gar nichts. Sich kümmern. Der Kummer. Das sind keine Widersprüche. Im Gegenteil.
Ich falle einfach um. Ins Bett.
Ich fälle Bäume. Und meine Entscheidung.
Wir werden uns wiedersehen, ja.
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Während vor der Tür die Klinkenputzer hängenbleiben, sich die Hilfswilligen um die Dienste schlagen, die Nächte um die Ohren wehen und das Klappern der Zähne das Signalgeräusch der Mobiltelefonmailbox übertönt, sitzen andere und starren in ihre Kerze.
Mit leerem Blick und warmen Gedanken an Tage, die lange schon zurück liegen. Blicke, die sicher nicht mehr wahr werden.
Schau durch mich durch, ich sehe dich sowieso nicht.
Yogeshewar flucht und stöhnt über Kleber und Schrauben. Hart aber leer.
Dieses Taxi ist für dich. Eine Fackel durch die Kälte. Ich warte auf den Bus. Der Atem vor mir springt mich ihn. Ich sehe ihn und lächle. Der Griff zum Telefon ist obligatorisch. Schon nach 3 Sekunden habe ich vergessen, wie spät es ist.
„Sehen wir uns wieder?“
„Haben wir die Wahl?”
Kurz vor der Heimat schaue ich auf meine Zahlen. Sie sind rot und strahlen mit einem großen S. Soll statt Haben. Moll statt Magen.
Zu fallen ist nicht schwer. Liegenbleiben sehr.
Gegen die Programmierung, gegen das Vermutete, schreit die Straßenbahn ein Ächzer in die Nacht. Und ich bleibe liegen, drehe mich um und genieße die Dunkelheit, bevor der Montag mich gewinnt. Und das Uhrwerk mit dem Ziehen beginnt.
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Mit Strom und Puls gegen Schall und Rauch. Mit Herz und Passion gegen Bank und Bänker. Gegen Geld und Ruhe. Gegen Besinnlichkeit und Konzentration.
Große Zeit für große Worte.
Mit Leergut in den Taschen der Bahn hinterzurennen mag würdelos klingen. Aber nichts fühlt sich konsequenter an. Und die Faust in der Tasche ist irgendwie auch chic?
Trag mich in die Liste, dann kann ich gehen. Trag mich nach Hause, ich kann nicht stehen.
Ich habe das Gesicht des Taxifahrers vergessen. Aber mich ihm anvertraut.
Wo bitte ist der Münzschlitz?
Als die Straßenbahn schill-quietschen um die Kurve fährt, wird mir einiges bewusst. Aber nicht, wieso ich hier bin. Und nicht dort, wo ich hingehöre.
Niemals hat je der Schnee von Gestern die Sonne von Morgen überstanden.
Regentage in Wuppertal: 206. Regentage in Tel Aviv: 74.
Mit Schwertern besonnen und die Sinne geschärft. Der Schwebebahnfahrer wollte immer hoch hinaus. Und sagt jetzt nur noch Haltestellen an, die nicht angefahren werden.
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