Ausgerockt.
Das Ende der Lokalgröße “Skirt Excess” (formally known as MiniRock) ist nah:
Hallo Leute,
neun Jahre haben wir die Bühnen NRWs gerockt, fast 200 Gigs brachten uns sogar bis an den Bodensee. Das war alles nur Dank eurer treuen Unterstützung möglich. Aber,.. alles hat ein Ende…
Am 20.12. spielen wir für Euch ein gigantisches Abschiedskonzert beim X-mas Rock in der Feldmann-Stiftung, Augustastr 108, MH. Bei unserem letzten Gig werden wir uns nochmal richtig ins Zeug legen und Euch mit allen Highlights unseres Repertoires einen unvergesslichen Abend bereiten.
Quelle: Skirt-XS Newsletter
Traurig macht daran nur, dass diese Bands für die Möglichkeit gesorgt hat, in Mülheim Konzerte geben zu können. Eigentlich ist ihnen sogar einiges zu verdanken; Auch wenn nicht jeder der größte Fan ihrer Musik war.
Was für mich als Zeitungsartikel Anfang des Jahrtausends begonnen hat, sollte später der wichtigste Sprung ins kalte Wasser sein;
Minirock haben damals eine CD veröffentlicht - und ich war nie wirklich Fan. Zu komisch. Zu abgedroschen. Zu uninnovativ.
Das war zumindest, was ich - im Anfangsstadium der Adoleszenz und einer damit verbundenen Ablehnung als Mittel zum Zweck - dachte.
Lange hab’ ich (auch durch eigenes Zutun) nichts von der Band gehört, bis ich einige Jahre später auf den Aufkleber an einer Jugendzimmertür gestoßen bin. “Skirt Excess”. “Was ist das denn?” - Die Band hatte sich umbenannt.
Und ich war irgendwie alt genug, um zu verstehen, dass die Jungs ihr eigenes Ding gemacht haben. Und das auch noch eigenständig. Live den Arsch abgespielt; Oder wie sie schreiben: 200 Konzerte haben sie bis zum Bodensee geführt.
Als es dann soweit war, dass ich in einer Band spielte, wurde ich von ihrem Gitarristen Dennis gefragt, ob wir nicht Lust hätten, für sie den Abend zu eröffnen. Hatten wir.
Und das wurde mein erstes - richtiges - Konzert.
Danke dafür.

