strickleiter.net

1. Dezember 2008

Ausgerockt.

Das Ende der Lokalgröße “Skirt Excess” (formally known as MiniRock) ist nah:

Hallo Leute,

neun Jahre haben wir die Bühnen NRWs gerockt, fast 200 Gigs brachten uns sogar bis an den Bodensee. Das war alles nur Dank eurer treuen Unterstützung möglich. Aber,.. alles hat ein Ende…

Am 20.12. spielen wir für Euch ein gigantisches Abschiedskonzert beim X-mas Rock in der Feldmann-Stiftung, Augustastr 108, MH. Bei unserem letzten Gig werden wir uns nochmal richtig ins Zeug legen und Euch mit allen Highlights unseres Repertoires einen unvergesslichen Abend bereiten.

Quelle: Skirt-XS Newsletter

Traurig macht daran nur, dass diese Bands für die Möglichkeit gesorgt hat, in Mülheim Konzerte geben zu können. Eigentlich ist ihnen sogar einiges zu verdanken; Auch wenn nicht jeder der größte Fan ihrer Musik war.

Was für mich als Zeitungsartikel Anfang des Jahrtausends begonnen hat, sollte später der wichtigste Sprung ins kalte Wasser sein;
Minirock haben damals eine CD veröffentlicht - und ich war nie wirklich Fan. Zu komisch. Zu abgedroschen. Zu uninnovativ.

Das war zumindest, was ich - im Anfangsstadium der Adoleszenz und einer damit verbundenen Ablehnung als Mittel zum Zweck - dachte.

Lange hab’ ich (auch durch eigenes Zutun) nichts von der Band gehört, bis ich einige Jahre später auf den Aufkleber an einer Jugendzimmertür gestoßen bin. “Skirt Excess”. “Was ist das denn?” - Die Band hatte sich umbenannt.
Und ich war irgendwie alt genug, um zu verstehen, dass die Jungs ihr eigenes Ding gemacht haben. Und das auch noch eigenständig. Live den Arsch abgespielt; Oder wie sie schreiben: 200 Konzerte haben sie bis zum Bodensee geführt.

Als es dann soweit war, dass ich in einer Band spielte, wurde ich von ihrem Gitarristen Dennis gefragt, ob wir nicht Lust hätten, für sie den Abend zu eröffnen. Hatten wir.
Und das wurde mein erstes - richtiges - Konzert.

Danke dafür.

27. November 2008

Gibt es eigentlich noch irgendjemanden, der nicht mein Geld will?

(ursprünglich erschienen als Blogeintrag für ‘Hunger for Distance’)

…die Antwort ist vermutlich: Ja!

Da ich aber hier drinnen sitze, verweise ich nicht auf meine Seite, wo sich ab&zu mal ein neues Lied herunterladen lässt.
(und ganz bestimmt auch nicht in der Adventszeit, wo vielleicht neue hinzukommen werden!)
Schade… www. hunger-for-distance. org würde sich eventuell freuen.

Aber was nicht ist, ist ja nicht! Und was nicht ist, wird niemals sein.
(sic!)

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Verdammt! Ich möchte kein Viagra und keine Tshirt in den USA drucken lassen, die dann vielleicht nur das dreihundertfache kosten.
Echt nicht; Danke!

Ich mach mal weiter. Womit? Naja… ihr wollts ja nicht in der Adventszeit erfahren.
Schade! :P

Liebe Grüße,
der Gavin aus dem Ri-Ra-Ruselland.

24. November 2008

Hunger for Distance: Planänderung

es ist nicht so, dass ich meine musik nicht mehr zum download stellen möchte. es ist nur so, dass ich im moment wenig interesse daran habe, die fehlenden songs der ‘wir haben überlebt’ fertigzustellen.

ich denke, es ist sogar noch besser, wenn ich mich in zukunft auf die produktion und aufnahme einiger neue stücke stürze. und darum wirds jetzt bis ende des jahres für mich gehen.
und dann kommen auch sicher die fehlenden beide stücke noch einmal. wirklich.

4. November 2008

Tomte - Heureka

Es nebelt. Du gehst spazieren, in einer Welt, die inzwischen mehr Winter als Sommer ist. Und du lebst - das fühlst du.

Auf den Ohren hast du den Schutz, den du immer brauchst, wenn du unter Menschen gehst, die du nicht kennst. Und was hat das zu bieten? Wer jault dir da ins Ohr? Richtig. Thees Uhlmann und seine Mittomter.
Und du fühlst, dass du lebst. Seit langer Zeit wieder.

Nach dem Vorgänger “Buchstaben über der Stadt” sind Tomte wieder bitterehrlich. Und können auch mal traurig sein. Nicht, dass die “Buchstaben” schlecht waren; Nur anders.
Und jetzt? Alles wieder großartig.

Deswegen liebe ich diese Band. Und diese Platte.

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3. November 2008

Weltpolitik für Jedermann

Die VZ-Community (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ) darf jetzt darüber abstimmen, welcher der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten “der bessere ist” - schlimm an der Geschichte finde ich nur eins: Es dürfen _alle_ Mitglieder darüber abstimmen. Aber wieso - und das soll nicht böse gemeint, sondern nur eine ganz normale Annahme sein - sollte sich der “normale” 13jährige dafür interessieren? Nicht, dass die Weltpolitik nicht jeden angeht; Aber die Mehrheit (es gibt ja auch Gegenbeispiele) wird da wenig Interesse zeigen.

Außerdem glaube ich nicht, dass der durchschnittliche Polemiker, der ja auch zur VZ-Wahl zugelassen ist, sich derart für die US-Amerikanische Innenpolitik interessieren dürfte.

Also wieder nur ein Tropfen auf dem heißen Stein des Populismus. Jeder, der meint, dass 91,4% auch nur im Geringsten zeigen, wie irgendeine Mehrheit tickt, ist naiv.
Natürlich ist es auch meine Meinung; Ich will nicht, dass der erzkonservative Republikanermann, mit dem Namen einer Kette für Fertiggerichte ins Weiße Haus ziehen darf. Und ich wünsche mir einen Obama in der US-Regierung.

Aber ich wünsche mir auch, dass solche, die ihrer Aufgabe in der Demokratie (oder sowas ähnlichem… - auch als Modell, siehe VZ-Umfragen…) gerecht, um ihrer Meinung kundzutun. Und nicht, weils “hip” ist.

31. Oktober 2008

Hunger for Distance: Zwischenstand

Nachdem ich heute weiter aufgenommen, gebastelt, und minimal umarrangiert habe, habe ich jetzt einen der drei Songs komplett fertig; vermutlich sogar zu meiner Zufriedenheit!

Ich gehe davon aus, dass es jetzt mit den Anderen nicht mehr allzu lange dauern dürfte… :-)

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