strickleiter.net

30. Juni 2008

Vorsicht! Zickenzone!

Eintrag aus dem Urlaubstagebuch
(Hooksiel 28.6.-12.7.)

Definitiv sollte es zu BeDenken gewesen sein, als einziger Junge mit 3 Mädchen zu fahren. Der Hahn im Korb? Eher das hässliche Entlein. haha.

Nicht nur, dass Frauen eine äußert parteiische Auffassung von Gerechtigkeit haben, nein, auch Ordnung und Vernunft sind unterschiedlich definiert, als in einem männlichen Haushalt.

Ihnen fehlt einfach die gesunde Unvernunft, Einfachheit. Auch geizige Spuren sind tatsächlich nicht von der Hand zuw eisen.

Goldwaagen und Schwerkraft. Ich hoffe, dass mein Verständnis von Urlaub mit ihrem im der Laufe der Tage ein wenig konformer geht.

Nach mir wird verlangt, ich darf fotografinieren.

bis später, oder morgen.

Viva la Resistance!!!

PS: Dies ist kein Apell gegen die Emanzipation oder ein Lob an Hrn. Barth. Nur heiße Luft, die raus will!

Bekennerschreiben

Eintrag aus dem Urlaubstagebuch
(Hooksiel 28.6.-12.7.)

Ja. Ich bin Teil des Ganzen.
Keine Chance auf Rettung.

Generation Praktikum, Hartz IV, Zentralabi. Ich bin ganz vorn mit

dabei.
Und das Schlimmste: Ich zweifle an der Richtigkeit von

Entscheidungen, die sich spontan richtig anfühlen. Alles, was ich

mir für mich in den letzten Jahren aufgebaut, angefressen und

erkämpft habe, nur ein großer Haufen Scheiße?
Bin ich nicht mehr Ich, wenn ich plötzlich Sport treiben will?
Wieso bin ich inkonsequent so und bleibe Tage lang gleich?
Früher war Veränderung Teil täglichen Leben meinerseits. Aber wann

kam die Endstation?

Es gibt oft Momente, in denen mein Körper Endorphinmangel zu verzeichnen hat; Wu, Trauer, Hass. In mir kocht’s. Oft angetrieben von kleinsten, üblicherweise belanglosen Auslösern.
Wieso das so ist?
Ich weiß das nicht.

Ja, ich bin ein affektgetriebenes Stück Fleisch.
Generation Doof? Aber Hallo!

Moin, Moin!

Eintrag aus dem Urlaubstagebuch
(Hooksiel 28.6.-12.7.)

Sowas mag ich ja! Universalausdrücke.
Die Franzosen haben Salut für Hallo und Tschüß, die Norddeutschen eben Moin für… alles!
Sympathie und Antipathie entscheiden hier nur über Betonung, nicht über Wortwahl. Wir sollten davon mehr einführen. Ein Wort, dass sowohl Danke und Bitte ersetzt. Eines für Ich, Du, Er und Wir. Für Alle.
Und keinen.

Ein Lanzenbruch für die frische Luft

Eintrag aus dem Urlaubstagebuch
(Hooksiel 28.6.-12.7.)

Oh du schöner Duft von Rebellion.ö
Jugend, Vergangenheit, Farbe. Schlüssig, oder?

Was ich liebe ist vermutlich höchst ungesund. Verlockung. Versuchung.
Ich gestehe: Mein Paradiesapfel ist Grafittisprühfarbe. Nicht der benebelden Wirkung der Lösungsmittel wegen; Benzin und Kaffee. Nicht mehr als wertloses Methadon. Grün, Blau, Rot? Ich bin dabei.

Düfte schaffen, was sonst nur Musik kann. Schlüssel und Tür zugleich.
Erlaubt ist, was Spaß macht. Anders als Nussjoghurts, die niemals eine Haselnuss sehen oder erahnen durften. What you smell is what you get.
Gerüche lassen sich nicht manipulieren, nicht übertragen.
Ein unbestechliches Medium. Ich bin Fan.
Waschmittel dagegen sind Fake - Seifen sind Fake.
Dürfte, die Nasen stopfe sind faker als fake.

Und wenn ich an “bösen” Jugendlichen vorbeigehe, die Viva Che Gewara (sic!) und ein eingekreistes A an den Bahnhof schmieren, bedauer ich, immer viel zu ängstlich gewesen sein, Kultur, Kunst und Genuss auf einen Nenner zu brigen. Aber ich konnte eh nie malen. Dafür schmierte ich meine Tür voll und hatte den Sprayduft wochenlang im Zimmer.

29. Juni 2008

Altair!

Eintrag aus dem Urlaubstagebuch
(Hooksiel 28.6.-12.7.)

Ankunft gestern war top! Sonne scheint, Wetter macht Lust auf mehr davon!

Und abgesehen von den Regentropfen (8 STÜCK!) keine Ausfälle. Gestern spontan die Koffer von Annas Eltern bringen lassen, Kurtaxe von 37,70€ bezahlt von Devin und wer mehr erfahren will - der Film kommt auch bald!

Ludwig verspeist desweiteren mit Vorliebe Nudeln mit Cholerie und Cholera. Die Fahrt über 3,2,31,293,29 verlief auch erfolgreich.

Heut’ Abend nur noch Massentelevisionieren (oder daheim?) Und dann? Morgen!

Lustig mit rot-gelben Haaren. Wer merkt’s? Ich hoffe niemand.

Also, bis dann.

26. Juni 2008

Pneu und Darm

Komisch. Da hängt alles in der Schwebe - Zukunft, gegenwärtige Zukunft und Kreatives. Gute Besserung von mir. Aber wenn Münster ruft, hängt da noch mehr in der Schwebe. Ich spreche in Rätsel? Naja.

Ich muss ja nicht alles wissen.

Alles muss im Überfluss…

Wenn ich so etwas lese wie “überschüssige Kreativität” und “daher _musste_ ein Soloprojekt her”, bekomme ich das Gefühl, das doofe Gründefinden erreicht eine neue Dimension. Ich finde viel mehr ,dass ein Soloprojekt hermuss, wenn man selber eine Richtung einschlagen will/mit Dingen experimentieren will, von denen man nicht genau weiß, ob sie richtig sind, bzw., ob sie die Band mitmachen würden oder ob es klug wäre, weil ein Zurück ja nie so koscher ist.

Wenn ich Solomusik mache, dann, weil meine Band einen anderen Sound braucht/hat/will. Oder, weil ich einen anderen Sound für mich will. Dreh es, wie du willst.

Aber doch nicht, weil ich zuviele Ideen habe. Dann sammel ich die und bin froh, wenn meine Band mehr hat. Oder?

Sorry, das musste raus. Gute Nacht.

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