strickleiter.net

28. März 2008

Way of Living: Intoleranz als Lifestyle

Tatsächlich zum Knochenkotzen. Man erzählte mir wie folgt:

Es gibt da draußen einen Klopapier-Mörder, der auf cool fordert, alle “Schwulen” zu “erschießen”. Musik war immer jugendgefährdend. Nur anders; Zunächst war es die Trauer, die durch Musik vermittelt wurde. Der pure Suizid in 3 Minuten Rhythmus - aber heute wird die Musik immer böhser. Kinder.f*cken und Frauen schlagen. “Schwule smashen” und Intoleranz als Lifestyle.

Idole werden zu Schwerverbrechern und erst recht umgekehrt. Der Fan ist Fan, wenn er andere Fans im Straftatentun überbieten kann und der “arme Knilch” reibt sich seine Platzwunde und fragt sich, wieso seine favorisierte Punkrock plötzlich nicht mehr das Maß aller Dinge in Sache “evil” ist und wieso es ihn nicht kümmert.

Nahezu wunderprächtig.

Welch’ amüsanter Abend gestern, welch’ netter Tag der Heutige. Wir trunken Wein, speelten Augenspiele und können nun Gareth als ,,erobert” betrachten. Der Heutige dagegen ließ uns simulierend worstcaseever simulieren - zugeben, schwelgen, musizinieren.

Fazit des Gestern: Ich muss weinabhängig werden. Dornfelder als Lebensmotto.

27. März 2008

Die Wut und die ToDolist

Es gibt ja zwei Varianten, mit Aufgaben, Vorhaben, umzugehen:

Entweder, ich plane etwas und nehme mir fest vor, es zu tun. Tue es, sobald ich will oder kann, die Möglichkeit habe, habe es hintermir und Freizeit zum eigenen Verfügen.

Oder aber, ich nehme mir etwas vor, schiebe es ewig vor mir her, ziehe schon langsam die Wut der Anderen auf mich und lasse mich nicht beeindrucken; Einfach warten, bis sich das Problem von selbst erledigt.

Ich gehöre zur ersten Alternative - und selbst wenn ich spießig bin, ich stehe dazu. Die Menschen, die der Zweiten fröhnen, gehören zu der Gruppe Mensch, die es schaffen, neben 2 oder 3 Anderen, mich auf die Palme zu bringen.

26. März 2008

Dem deutschen Volke

Habe Bescheid gekriegt; Musterung, Ganzkörperuntersuchung. Also, los, los. Atteste suchen, Verweigerung schreiben. Würgh.

24. März 2008

Emergenza Room

Mal ganz ehrlich;

Ist ja schön, wenn es einen “Verein” gibt, der sich für Bands engagiert - weltweite Gig-Garantie - komische Wettbewerbe, etc.. Aber wieso kostet das dann 78€ Teilnahmegebühr? Die Band, die fürs Rocken zahlt, kann irgendwie nicht ernstgenommen werden - denn: Ein solcher Auftritt wird nie mehr als ein verzweifelter Hilfeschrei einer pseudo-semi-professionellen Garagenkombo werden.

Ich möchte das ja jetzt keinem schlecht reden, aber ist es nicht so, dass a) normalerweise der Musiker/die Band bezahlt wird, um zu spielen; die Gage dient als Lockvogel - der Veranstalter kassiert durch die Eintrittsgelder und jeder zieht seinen Gewinn, da auch, b) jeder Auftritt PR für eine Band darstellt und c) Wettbewerbe am Punkt vorbeigehen?
Wer das geliebte Gut, die Musik, einem Vergleich unterziehen lässt.

Seid ihr schonmal auf die Idee gekommen, eure schöne Katze gegen andere kämpfen zu lassen? Nein? Ich auch nicht.

Mich wird man jedenfalls niemals aktiv auf einer Veranstaltung antreffen, bei dem der Veranstalter in jedem Punkt seine Gewinne erzielt, der Act ansich aber nicht ernstgenommen wird.

Ach nochwas: Habt ihr jeeemals davon gehört, dass eine Band _nur_ durch so’ne Veranstaltung großgeworden ist?

Mein Appell: Steckt das Geld lieber in eine eigene Veranstaltung, sucht Sponsoren und stellt selber was auf die Beine. Da freut sich auch das Ego, wenn ihr nicht bezahlen müsst, um von einer Jury zerrissen zu werden.

Genug Zeigefinger, schönen Tag noch.

23. März 2008

Ei, Ei, Ei…

Frohe Ostern denne. Woll?

22. März 2008

How to lös a Rauchmelderproblem

Wie erwähnt hat mein Rauchmelder es für nötig gesehen, mithilfe einer implementierten Uhren-Batterie minütlich um Hilfe zu schreien, da die Standardbatterie restentleert war.

Nachdem wir Selbigen mit einer 3m-Gardinenstange von meiner 5m-Decke _kratzten_ (er war mit weißer Farbe befestigt), stellten wir fest: Wenn wir den angebrachten Knopf gedrückt gehalten hätten, hätte ich letzte Nacht nicht unter chinesischen Bedingungen geschlafen.

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