strickleiter.net

27. Juni 2007

Die faulen Brieftauben

Jaja, so ist das, wenn man mal was bestellt. Wir haben drei Fälle davon vorliegen. Das klingt so wichtig, ist aber nicht mehr und nicht weniger als ein Skandal.

Es heißt, es herrsche ‘Ferienbetrieb’. Aber ist das ein Grund, Sendungen nicht zu liefern und auf andere Finanzen zu verzichten? 2 CDs, ein Dreirad, zwei Komplett-PCs liegen nun in Dorsten in einer hoch angepriesenen Packstation. Danke, DHL! In DORSTEN(!). Wieso? Und wieso bekommt man darüber nur Bescheid, wenn man dort anruft und sich beschwert? Ist das jetzt in? Ende der Informationsgesellschaft?
Gesellschaft mit beschränktem Service also. Soso. Weg von der Börse, Post! Ab in die Wüste!

25. Juni 2007

Phase II erreicht - Ohrenkneifer Studio eröffnet.

Heureka!

Es ist vollbracht. Das neue Dreher Records-Ohrenkneifer-Studio ist eröffnet. Ab sofort werden 95% aller Aufnahmen dort vorgenommen und durchgeführt. Ein hochwertiger PC wird dort für benötigte Power sorgen, um die Musik zu digitalisieren.

Genau diese Möglichkeiten hat nun ein Interpret namens Daydream genutzt. Mehr Infos gibt’s dazu bald!

Davona b sind wir in Verhandlungen mit 3 Bands und einem Soloartisten. Knudi dagegen hat von seiner ersten Solo-EP ‘Baby, ich hab mich verliebt!’ bereits 45-50 Exemplaren abgesetzt, so, dass bereits an einer Nachfolge geschrieben und komponiert wird! Also eine gute Nachricht an alle Knudi-Fans!

Wer nun immernoch nicht genug hat, dem soll gesagt sein, dass momentan an weiteren DR.TV-Produktionen gearbeitet wird und Konzerte ebenfalls in Planung sind.

Gute Nachrichten en masse also. Außerdem hat NRW Schulferien!

23. Juni 2007

F to the Erien!

Ich habe Ferien. Ich bin versetzt. Ich fühl mich wohl.

Jetzt gleich geht’s zu Tocotronic! Für Umme!
Desweiteren wird am Montag wieder produziert. Ein Spaß wird das ;)

16. Juni 2007

Das Festival

Ganz groß. Die Bands waren alle super. Viele Erkenntnisse wurden getroffen, austauscht und festgelegt.

Das Mädchen mit dem wir dort waren, wusste es, geschickt, mehrfach zu verschwinden, aus dem Nichts aufzutauchen und dann für eine Überraschung gut zu sein. So tauchte sie zuerst mit einem Shirt einer dort auch spielenden Band auf und wenig später mit einem Backstage-Bändchen.

Wir stellten fest, dass, während in Band a), in der Elektriker, Schreiner und Hellweg-Verkäufer spielten, der Elektriker zwei Stücke Stahl in der Nase hatte, um die Erdung bei Leitungsarbeiten zu garantiert. Desweiteren hatte Gitarrist von Band b) ein Zungenpiercing.

Das Festival war scheiße. Aber die Bands, die waren super. Es waren viel zu wenig Leute, viel zu wenig Stimmung, eine viel zu kleine Bühne, viel zu gewürzte Pommes. Aber sehr geile Bands. Einfach super waren sie. Und meine Ohren sind im Arsch. Arsch mit Ohren? Wenn schon, denn schon.

13. Juni 2007

Mehr oder Weniger.

Mehr oder Weniger. Meistens ist Mehr eher Weniger, obwohl Weniger immer Mehr ist. Ich wäre jetzt gerne am Meer. Denn am Meer ist Weniger immer Mehr. Denn mal ehrlich: Wer isst schon gerne Mehr? Und wer wär gerne Weniger?

Bei der Macht hätte jeder gerne Mehr und das Sehr. Beim Gewicht will jeder weniger und keiner Mehr, trotzdem genießen alle das Essen. Mehr Essen, Mehr Essen, Meer-Essen. In Essen gleicht Essen bestellen einem Spießroutenlauf. Aber Spießbraten ist für den Vegetarier nicht nur Tortour.

Dann lieber weniger mehr sein lassen.

11. Juni 2007

Das Familienfest

Großartig wir waren auf einem Geburtstag. Ansich keine weltbewegende Geschichte, wären da nicht Klischeeanhäufungen en masse.

Wir lernten sie alle kennen, Menschen, dessen Namen ich, der Anonymität halber, veränderte. Es fing an damit, dass sich Eltern vorstellten, Verwandte ebenfalls. Dann gings ins ‘Jugendzimmer’, dort lernten wir 2 neue Jugendliche kennen. Laut, brachial, im negativen Sinne, wild. Sie ‘fach’-simpelten über diverse Dinge, die ihre nicht vorhandenen Musikkenntnisse ins Rampenlicht stellten und beklebten sich mit Alufolien-Verpackungs-Schließungsmechanismus-Klebestreifen.

Einige Momente, Schreie und Diskussionen später gings in den Garten, die Jungs, die Streifen noch am Rücken, liefen an mir vorbei. Ich musste lachen, sie wussten nicht wieso. Wieso wohl?
Später am Abend fuhren wir ins Kaiser-Eck. Ja. Nomen est omen. Zwar hatte ich den Jungs bisher im Geiste unrecht getan, denn: Sie waren nett, zuvorkommend, man konnte sich mit ihnen unterhalten, aber trotzdem.

Später Abend verabschiedeten wir uns von ihnen. Die Klebestreifen noch am Rücken.

Und eigentlich waren sie wirklich nett.

9. Juni 2007

PictureIt!

War jemand von den hier, aktiv, Lesenden jemals in einem Drogeriemarkt um dort Fotos über die eigens hierfür angebrachte Photo-Station auszudrucken? Nein? Dann ist euch bisher etwas entgangen.

Ein großartiger Moment zwischen 2 Stationen entscheiden zu können, ist vorallem dann ein solcher, wenn an Station a) die Unentschiedene Mitt-50ger-Frau steht, die nicht weiß, welcher Rahmen den Enkelkinder am besten steht. Pinke Rosen oder doch das Weltall?

Ein beschissener Rahmen kann deine Blagen auch nicht schöner machen!!!

hör ich mich in Gedanken schreien. Ich entschuldige mich bei ihr für meinen Ausraster in Gedanken und sie schaut mich schockiert an.
In der Realität schaue ich über ihre Schulter auf die Mädchen mit durchaus großen Zahnlücken und denke mir meinen Teil, während ich zu Station B) schaue.

Der Rentner von ~75 Jahren steht mit seiner Frau dort, um die Bilder von der großartigen Kronjuwelenhochzeit zu drucken, diese in die Dankeskarten zu stecken und die sozialen Kontakte damit wieder in die Bahnen zu lenken. Er versucht seinen Memory Stick Duo in den SD-Schlitz zu stecken.

Ich entschließe mich, meine Speicherkarte zum Fotoladen zu bringen, wo’s 2-3 Tagen dauert. Ob ich damit schneller bin, ist zu erwarten.

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