Keine Sorge, mit dem Titel möchte ich nichts beenden, besiegeln oder sonst wie anhalten, sondern berichten: seit April letzten Jahres, war die Straße, auf der ich noch wohne, ich berichtete, völlig gesperrt und aufgerissen.
Jetzt, wo wir den Umzug auf nächstes Wochenende gelegt haben, ist seit Donnerstag Abend der Straßenverkehr auf der Mühlenstraße wieder komplett möglich.
Manchmal verfolgt mich das Gefühl, dass mich die Baustellen verfolgen. Dann mal hinterher. Bevor sie zu schnell werden, Adieu.
Welch großartiges Ereignis. Wenn ich irgendetwas auf dieser Welt liebe, ist es der Moment, in den Bus gestiegen zu sein und feststellen dass der Akku des portablen Musikspielers leer ist und es hinter sich schon zu hören. Mehrere einschlägige, die ihr Mobiltelefon benutzen, um lautstark ihren Lieblingstiteln zu fröhnen. Das kotzt mich gelinde gesagt, an! Noch besser ist es dann allerdings, wenn selbiges Telefon dann klingelt und man dem größten Hobby eines jeden Nutzers des ÖPNV nachgehen kann: 50%-Telefonaten lauschen, die etwa so ablaufen, dass man mehrfach Sätze wie “Ey Alta, dat kann dieses mieses Arschloch voll nisch mit dir machen, Ey!” oder “du sollst mir einfach verdammt nochmal die wahrheit sagen, ööy!” zu Gehör bekommen kann. Und immerwieder drängt sich die Frage auf, ob es ein segen ist, dass man feststellen darf, glücklich über jedes fünkchen Iq zu sein, oder ob es ein Fluch ist, dass man einfach keine Musik hören darf. Oder kann. Dafür erfährt man was über sein Volk. Even if u dont want it.