Schock, Panik. ARGH.
Der Grund, wieso ich mich seit Dienstag nicht gemeldet habe, ist, dass meine kleine, aber größere als die kleinste, Schwester sich einen Strom im Bereich von 220-250 Volt geholt hat.
Da im Haus in Las Negras 12V+220V Steckdosen vorhanden sind, werden auch beide genutzt.
Größtes Problem ist dabei, dass alle Geräte, unabhängig der Stromstärke die identische Steckerform aufweisen (”Eurostecker”).
Meine Schwester, völlig im Besitz ihrer Gedanken, aber nicht im Wissen über die unterschiedliche “Bevoltung”, versucht die Dachterra zu illuminieren und bewegt die 12V- Nachttischlampe zum Terrasenfenster die Lampe in die 220V Steckdose, was eine böse, verbrannte Hand und lähmende Schreie zur Folge hatte, die in mehrere Schocks unsererseits ausarteten.
Wir, völlig neben uns stehend, fragten den franz. Chemiker von nebenan, der uns erklären konnte, dass es zwar nicht wirklich schlimm, dafür aber äußerst schmerzhaft sei. Super.
Also stiegen wir ins Auto und rsaten Richtung “Nijar” um ins dortige “Hospital” zu kommen.
Als wir allerdings feststellen mussten, dass die “Ärzte” alle _NUR_ Spanisch sprachen, wurden wir ins Hospital in der 50km entfernten Stadt Almeria verwiesen.
Dort verbrachten wir dann 17 Stunden, nachdem wir einige Sprachbarrieren beheben konnte… oder mussten.
Als wir, also nach der Untersuchungsnacht “heim” nach Las Negras kamen, gabs neben dem Problem mit der Müdigkeit noch jenes mit dem Haus. Panikattacken und ein Skorpion erwartetn dort schon die ganze Familie(+Anna, die aber auch dazu gehört..).
Chris organisierte uns dann ein Haus im von uns vor 4+5 Jahren besuchten+geliebten Haus Casa Dolores. Dass wir nun ein doppelt so großes Haus haben und hier im Chasa Dolores schon 2 Kakerlaken sahen, bleibt aber unerwähnt.
Nun muss Lios Hand heilen. Desweiteren kann der Urlaub jetzt beginnen.
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