strickleiter.net

31. Juli 2006

Es gibt Dinge

…die sind einfacher wichtiger, als das Schreiben.
Aber es gibt auch Dinge, die sind durch das Schreiben besser zu verarbeiten.
Und dann gibts es Dinge, über die man nicht schreiben kann, weil es zu grandios ist.

Von den ersten beiden Dingen hab ich momentan genug. Der Urlaub war eine Katastrophe. Mehr dazu später…

21. Juli 2006

Kicks don’t lie

Schock, Panik. ARGH.

Der Grund, wieso ich mich seit Dienstag nicht gemeldet habe, ist, dass meine kleine, aber größere als die kleinste, Schwester sich einen Strom im Bereich von 220-250 Volt geholt hat.

Da im Haus in Las Negras 12V+220V Steckdosen vorhanden sind, werden auch beide genutzt.

Größtes Problem ist dabei, dass alle Geräte, unabhängig der Stromstärke die identische Steckerform aufweisen (”Eurostecker”).

Meine Schwester, völlig im Besitz ihrer Gedanken, aber nicht im Wissen über die unterschiedliche “Bevoltung”, versucht die Dachterra zu illuminieren und bewegt die 12V- Nachttischlampe zum Terrasenfenster die Lampe in die 220V Steckdose, was eine böse, verbrannte Hand und lähmende Schreie zur Folge hatte, die in mehrere Schocks unsererseits ausarteten.

Wir, völlig neben uns stehend, fragten den franz. Chemiker von nebenan, der uns erklären konnte, dass es zwar nicht wirklich schlimm, dafür aber äußerst schmerzhaft sei. Super.

Also stiegen wir ins Auto und rsaten Richtung “Nijar” um ins dortige “Hospital” zu kommen.

Als wir allerdings feststellen mussten, dass die “Ärzte” alle _NUR_ Spanisch sprachen, wurden wir ins Hospital in der 50km entfernten Stadt Almeria verwiesen.

Dort verbrachten wir dann 17 Stunden, nachdem wir einige Sprachbarrieren beheben konnte… oder mussten.

Als wir, also nach der Untersuchungsnacht “heim” nach Las Negras kamen, gabs neben dem Problem mit der Müdigkeit noch jenes mit dem Haus. Panikattacken und ein Skorpion erwartetn dort schon die ganze Familie(+Anna, die aber auch dazu gehört..).

Chris organisierte uns dann ein Haus im von uns vor 4+5 Jahren besuchten+geliebten Haus Casa Dolores. Dass wir nun ein doppelt so großes Haus haben und hier im Chasa Dolores schon 2 Kakerlaken sahen, bleibt aber unerwähnt.

Nun muss Lios Hand heilen. Desweiteren kann der Urlaub jetzt beginnen.

Back to home.

19. Juli 2006

Okay…

Wir sind mal vom  Spanienfreak zurück und wissen:

Es sind Geckos, keine Echsen.

Die Wasserleitung gehört zur Klimaanölage und wir suchten Bandnamen raus… meine Favortien:

- Timmerhell
- Fiebertraum
- Medusa
- Zeitgeist
- Nada con Nata

Grandios!

Das Essen war super und eine Erkenntnis machten wir noch:
Bewegungsmelder sind immer dann super, wenn man keine Taschenlampe hat. Der Zaunpfahl könnte größer kaum sein..

Im Dunklen findet man sich einfach nicht sooo gut zureecht.

Tatsache.

18. Juli 2006

The town of ghosts

Ein kleines Stück von hier, ein paar km. hinter “Rodalquilar”, der Dorf m. der supreren Pizzeria, der es Anna leider schlecht ging, befindet sich eine, von mir bereits vor 4 Jahren schon besichtigte alte Goldmiene. Früher mussten wir, was nicht toll ist, weiterlaufen. Auch wenn uns dort ein Geisterdorf erwartete.

Denn: Wir Fuhren mit dem Auto runter, ein neuer BMW 3er des Vaters. Es glich Blasphemie, ihm Schotterpisten zuzumuten.
Doch dies mal ist’s ein Mietfahrzeug.

Dennoch schienen die Geister dagegen gewesen zu sein:
Ein Riss in irgendeiner Wasserleitung unter dem Auto brachte uns dazu, um zu drehen. Aber die goldenen Steine vor der Miene sind schön.

Skorpion II

Hurra! Der nächste Skorpion!
2 Tausendfüßler…. Supa Supaa!

Wir liegen hier am Strand, das Wetter ist grandios und ich hab’ Sehnsucht, Drang, Sucht. I need making Music! Ryh!
But Anna can stop my Süchte, only be beeing here for me :-)

Geviechs

Das meiseste an diesen Viechern ist, dass sie sich nicht vorstellen… Trotzdem sammlen mal Fakten:

Kakerlaken II
Skorpione I
Echse I
rote, längliche Käfer ca. 4 740 535
Fliegen ca. 80 000 000 000

17. Juli 2006

Gut, Gut.

Heute ‘nen Tag im Auto verbracht und bei McD gespiest mit der Feststellung das Spanier ruhig, gelassen und suspekt sind. Okaaaaaay.

Abends hatten wir dann eine La Cucharacha-Angriff bei dem das kleene Kakerlakentier an meinen Hals warf…. Süß!

Mit Zittern, Panik u. Angst wirds dann gleich mal ins Bett gehen
Aber eins noch zum Schluss:

Was soll das?
Ist der Urlaub wirklich SO langweilig? Oder verarbeite ich alles zu schnell? Ich hab’ nix zum schreiben, erleb’ was, aber nichts zum lyrischen Sezieren…
Is my damn life, that fucking boring?

Nacht.

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